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Fünf Direktkandidaten

Wer gewinnt den Wahlkreis 13?


12.01.2009 - fjh


Hessen wählt. Weniger als ein Jahr nach der letzten Landtagswahl Ende Januar 2008 sind die Menschen am Sonntag (18. Januar) des Jahres 2009 zu einem erneuten Urnengang aufgerufen. marburgnews wird die Bewerberinnen und Bewerber um das Direktmandat im Wahlkreis 13 "Marburg-Biedenkopf II" kurz vorstellen, ohne dabei offen Partei zu ergreifen.
Den Reigen eröffnet die 26-jährige Psychologin Angela Dorn. Sie kandidiert in Marburg für Die Grünen.
Frank Gotthardt bewirbt sich für die Christlich-demokratische Union (CDU) um das Direktmandat im Wahlkreis 13. Der 38-jährige Betriebswirt gehört dem Hessischen Landtag bereits seit an.
Für Die Linke kandidiert Jan Schalauske. Der 28-jährige Student möchte sein Studium im Frühjahr abschließen.
Seit 1999 arbeitet auch Dr. Thomas Spies schon im Hessischen landtag. Der 46-jährige Arzt bewirbt sich als Direktkandidat der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) um das Direktmandat im Wahlkreis 13.
Schließlich stellt die Serie den FDP-Direktkandidaten Prof. Dr. Heinrich Dingeldein vor. Der 55-jährige Sprachwissenschaftler ist vermutlich der Einzige Direktkandidat einer der fünf Landtagsparteien, der sich nicht ernsthaft auf die Möglichkeit eines Einzugs in den Wiesbadener Landtag vorbereiten muss.
Neben diesen fünf – mehr oder weniger aussichtsreichen – Kandidaten bewirbt sich auch Mirko Rosenberger von der Anarchistischen Pogo-Partei Deutschlands (APPD) in Marburg um das Direktmandat. Die APPD tritt bei der Landtagswahl aber ebensowenig flächendeckend an wie die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), die nur im Wahlkreis 12 "Marburg-Biedenkopf I" einen Bewerber aufgestellt hat. Beide Splitterparteien sind nach Einschätzung der marburgnews-Redaktionsleitung faschistoid und undemokratisch.
Veranstaltungen der demokratischen Parteien und ihrer Bewerber veröffentlicht Marburgs erste Online-Zeitung im marburgnews-Terminkalender. Bei den Wahlkampfveranstaltungenhaben Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, den angehenden Volksvertretern Fragen zu stellen oder mit ihnen zu diskutieren.
In einer repräsentativen Demokratie ist es aber auch wichtig, Abgeordnete nach einer Wahl weiterhin kritisch-solidarisch zu begleiten. Eine solche fruchtbare Auseinandersetzung mit der Politik haben die Menschen in Hessen ebenso verdient wie die Menschen im Landtag.


Franz-Josef Hanke - 12.01.2009



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